Hallo ihr Lieben,

Meine Kur hat begonnen. Gut für mich aber nicht leicht für Miezen! Morgens werden sie lange vor dem Aufstehen geweckt. Dafür gibt es natürlich eine Entschädigung. Mein Wecker klingelt eine halbe Stunde zu früh, ich stehe auf, öffne die Schlafzimmertür, flöte in den höchsten Tönen „Miezenkinder kommt schnell, bin aufgestanden“ und springe zurück ins Bett. Kurz danach brummt es in mein Ohr und Phoebe kitzelt mich mit ihrem Plüschfell.

Paulinchen kommt etwas später und wühlt sich ohne weiteren Verzug unter meine Decke. Eine halbe Stunde brummen, kraulen, kuscheln, lecken und bisseln. Grandios! Das macht fit für das Frühstück. Während die Damen speisen, darf ich die Toiletten säubern. Anschließend treffen wir uns im Bad. Phoebe mag das Waschbecken jetzt auch. Ihr wisst schon: zwei Katzen ins Nachbarbecken setzen, Zähne putzen, zwei Katzen ins Nachbarbecken setzen, …….. Das hatten wir ja neulich.

Seit die Mädels wissen wie man Einlagen aus Schuhen holt und Schnürsenkel zieht, sehen sie es gern, wenn ich meine Stiefel frühzeitig in Reichweite stelle. Die Einlagen sind auch ganz leicht wiederzufinden. Schnürsenkel nicht. Macht nichts. Die Hosen sind ja wieder so lang, dass Farbunterschiede kaum auffallen.

Problematisch ist nur die Ernährungslage der Miezen. Am Nachmittag sitzen sie vor der Tür, wenn ich komme und sehen total verhungert aus. Paulinchen hat zuweilen noch die Kraft mich anzuschreien. Phoebe leidet still. Ob ich wohl einen Bringdienst finden kann, der Leckereien im zwei Stunden Takt verteilt?

Am Wochenende sind wir überfallen worden. Ein gemeiner Dieb  muss hier gewesen sein. Er hat Tampons gestohlen und auf der Flucht einen in meinen Winterstiefel fallen lassen. Die Miezen haben beobachtet, wie er das Duschbad verwüstet hat. Leider waren sie zu geschockt, um ihn mir beschreiben zu können. Der Kerl hat einfach alles auf den Kopf gestellt. Hygieneartikel verteilt, Klopapier abgerollt, Mülleimer ausgeräumt, Putzeimer umgeworfen und alle Lappen in der Gegend herumgeschmissen. Es war sehr schrecklich. Wie gut, dass er den armen unschuldigen Miezen nichts getan hat, der Wüstling.

Empörte Grüße  ;-))

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