Das ganze Haus war voller Leute! Kein Ort an dem eine Mieze mal ihre Ruhe haben könnte. Tagelang!!! Echt unverschämt. Dabei ist dieses ihr Haus. Besuch riecht ja ganz nett, wenn er sich im Esszimmer aufhält. Aber in den oberen Stockwerken sollten keine Leute sein. Es blieb den Ladies nichts übrig, als Zuflucht unter dem Kamin zu suchen. Doch selbst da wurden sie entdeckt. Allerdings nicht erwischt. Ätsch! So schnell wird hier nicht wieder 50. Geburtstag gefeiert. Sonst habe ich vermutlich verspielt bis in die Steinzeit.

28.6.
Schon wieder wurden kleine Miezen in den Keller gesperrt. Und dann kam auch noch die Frau mit dem Stethoskop. Während Phoebe auf meinem Arm saß und die ganze Untersuchung relativ ungerührt über sich ergehen ließ, war Paulinchen schwer verschreckt. Puh – kann die fauchen!!! Sogar mich hat sie angegiftet. Saß auf der Fensterbank, drückte den Po in die Ecke, zitterte wie Espenlaub und fauchte wie eine Wildkatze. Demnächst gibt es eine Impfung und eine Blutentnahme. Ich ahne Unheil…..

Nun hat das Paulinchen auch noch bauz gemacht. An der Fliegentür bis ganz nach oben krabbeln und abwarten schien ihr wohl ein guter Ausbruchsplan zu sein. Hätte auch fast geklappt. Als ich aus dem Garten kam habe ich nämlich nur unten durch die Tür geschielt, ob die Luft rein ist. So schwang sie dann lustig mit der Tür nach draußen und wollte gerade abspringen, als ich sie entdeckte. Abgeschüttelt durch die zuknallende Tür geriet die Landung im Wohnzimmer wenig elegant. Nun rennt mein Paulinchen maunzend durch die Wohnung. Vermutlich beschimpft sie mich gerade.

9.7.
Hilfe Einbrecher!!! Wir sind bestohlen worden! Die Kerle waren in der Küche und haben ein Paket von der Arbeitsplatte geklaut. Vermutlich sind sie einfach durch die Terrassentür hereinspaziert. Ich war kurz im Garten um etwas Schnittlauch zu schneiden. Dabei traf ich Vera und hielt ein klitzekleines Schwätzchen. Als ich in die Küche zurückkam, war das Paket spurlos verschwunden. Na ja – nicht ganz spurlos. Die Verpackung fand sich in einer Ecke wieder an. Der Inhalt blieb verschwunden. So eine dreiste Dieberei! Dabei hatten wir noch Glück, dass den Räubern nicht klar war, wie wertvoll, lieb, schön, zärtlich, kostbar, ………… doch meine Miezen sind. Sonst wären sie bestimmt gleich mit gestohlen worden. Glück im Unglück. So müssen die armen Tierchen nun ohne ihre Lieblingsspeise ins Bett. Der Tartar wird wohl nie wieder auftauchen. Montag besorge ich Ersatz. So gemein darf einfach niemand zu kleinen Katzen sein!

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